Blog 0000 – Vorwort

Ein Fitnesstrainer hat die Aufgabe, Sport treibende Menschen angemessen in ihren Zielvorstel- lungen zu beraten, zu betreuen und zu unterstützen. Die beratende Tätigkeit erstreckt sich darauf, den Kunden im Hinblick auf seine eigenen Ziel- vorstellungen richtig einzuschätzen und ihm gegebenenfalls weitere oder realistischere Ziele auf Grund seiner individuellen körperlichen Voraussetzungen aufzuzeigen.

Während des gesamten Trainingsprozesses hat der Fitnesstrainer eine betreuende Funktion. Es gilt, dem Kunden nach den gemeinsam entwickelten Zielen geeignete Methoden aufzuzeigen, um diese Ziele zu erreichen. Die Umsetzung dieser Methoden ist im Hinblick auf ihre korrekte Durchführung vom Fitnesstrainer zu kontrollieren.

Ein weiterer ganz wesentlicher Aspekt im Rahmen der Fitnesstrainer-Tätigkeit ist die soziale Kompetenz des Trainers. So ist es äußerst wichtig, dass der Kunde zum Trainer ein Vertrauens- verhältnis aufbaut, damit er seine Anweisungen annimmt. Denn nur wenn der Kunde sich auf den Trainer einlässt, ist dieser letztlich in der Lage, ihn im Rahmen seiner individuellen Ziel- vorstellung optimal zu unterstützen. Auf Grund des Schwerpunktes des Blogs kann diese Thematik nicht behandelt werden. Es wird hierbei auf die einschlägige Fachliteratur verwiesen.

Um diesen Aufgaben hinreichend gerecht zu werden, sind grundlegende theoretische und fach- praktische Kenntnisse in den Bereichen:

Trainingslehre, d. h. Durchführung eines Fitness-Checks und Erstellung eines individuellen Trainingsplanes.

Physiologisch und anatomische Grundlagen, d.h. Kenntnisse bezüglich der Atmung, des Blutes, des Kreislaufsystemes und des Bewegungsapparates, 

Ernährung, d. h. Kenntnisse über die Hauptnährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe, den Flüssig- keitshaushalt, die Ernährung in den verschiedenen Sportphasen und bei Adipositas notwendig. 

Da der Fitness-Check genauere physiologische und anatomische Kenntnisse voraussetzt, empfiehlt es sich unter Umständen die Blogs über Anatomie zuerst zu lesen.
(Bald verfügbar!)

Problematisch erweist sich im Rahmen einer Fitnesstrainer-Tätigkeit, dass die Bezeichnung des Fitnesstrainers oder Personaltrainers rechtlich nicht geschützt bzw. an keine entsprechende Ausbildung gekoppelt ist. Heutzutage kann sich jeder als Fitnesstrainer bezeichnen und entsprechen- de Dienstleistungen anbieten. Leider ist es für den Laien nicht immer auf den ersten Blick zu durchschauen, ob er es mit einem qualifizierten Trainer zu tun hat. 

Eine hinreichende Qualifikation bieten hier sicherlich entsprechende Vorbildungen, wie sie z.B. Das Buch von Cornelsen: Sport und Fitness – Sportfachlich beraten und betreuen. Für den Ausbildungsberuf Sport & Fitness Kaufmann / Kauffrau. Und z.B. von der BSA-Akademie angeboten werden. Dieses Buch soll den Fitnesstrainer unterstützen, eine qualifizierte Dienstleistung anzubieten, um sich damit – auf lange Sicht gesehen – eine zufriedene Kundschaft aufzubauen.

Zu guter Letzt sei an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass dieser Blog zwar das notwendige Grundlagenwissen vermitteln kann, jedoch keinen Ersatz für eine fachpraktische Ausbildung ist.

Kontaktieren sie mich gerne für Verbesserungsvorschlägen und Anregungen:

E-Mail: breakingarts@gmx.de



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